EMDR / EMI

EMDR ( Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist ein durch die Psychologin Francine Shapiro entwickeltes psychotraumatologisches Behandlungsverfahren, das ursprünglich bei traumatisierten Patienten angewendet wurde:
Über kontrollierte Augenbewegungen wird die im Gehirn gespeicherte negative Erfahrung und den damit gekoppelten Gefühlen, Gedanken und Bildern verarbeitet, desensibilisiert, neu verknüpft und integriert.

Die Behandlungserfolge waren derart positiv, dass sich das Einsatzspektrum sukzessive auf weitere psychiatrische Erkrankungen und Beschwerdebilder erweiterte ( z. B. Angst- und Panikstörung, Phobien, psychosomatische Erkrankungen, chronische Schmerzen und Allergien, belastende Trennungen, schwere Trauerreaktionen, Sucht, Verhaltensänderungsabsicht).

Inzwischen wurde EMDR weiterentwicklet zu EMI (Eye Movement Integration). Hierbei werden Regulationsprozesse durch Körperarbeit unterstützt.


Progressive Muskelentspannung

Die Progressive Muskelentspannung (von Edmund Jacobsen) ist ein leicht und rasch erlernbares Entspannungsverfahren, das im Alltag eingesetzt werden kann, um gezielt und bewusst Anspannungs- und Stresserleben zu reduzieren (normaler Alltagsstress und insbesondere bei krankheitswertigem Stresserleben, ausgelöst z.B. durch Ängste, psychische Belastung, etc.).

Ziel ist, durch Spannungsveränderung von Muskelgruppen, ein Absinken der allgemeinen Muskelspannung zu erreichen. Geschieht durch die bewusste Abfolge: Anspannen - Spannung halten - Entspannen. Das Erlernen dieser Technik soll dazu befähigen, in Belastungs- oder Stresssituationen selbstständig Anspannung abzubauen.

 

Psychotherapeutisches Yoga / Körperliche Emotionsregulation

Zur Anlehnung an die polyvagale Theorie, werden Yogaelemente, Atem-, Achtsamkeits- und Wahrnehmungsübungen zur Unterstützung von Selbstregulationsprozessen hilfreich verbunden.

Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen

T.v. Avila



Bachblütentherapie

Bei der Behandlung mit Bachblüten werden einzelne oder mehrere Blütenauszüge symptombezogen und individuell eingesetzt.

Sie sind ähnlich wie Homöopathika aufbereitet und wurden von Dr. Edward Bach im 19. Jahrhundert in England entdeckt und erarbeitet. Nach seiner Theorie wirken die Blütenessenzen auf energetischer Ebene und dienen der Wiederherstellung des seelisch-energetischen Gleichgewichts.

Seine Theorie und der Wirkeffekt konnte bisher weder medizinisch noch wissenschaftlich nachgewiesen werden, die Blütenessenzen sind daher keine pflanzlichen Heilmittel oder Medikamente.

Dennoch machen viele Menschen positive Erfahrungen bzgl . der sanften Wirkungsweise auf das innere Gleichgewicht, Wohlbefinden und die Selbstwirksamkeit. Bachblüten sind sehr gut verträglich. Weder Nebenwirkungen noch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind bekannt.